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Wer über eine elektrische Heizung nachdenkt, stellt fast immer zuerst dieselbe Frage: Wie hoch ist der Infrarotheizung Stromverbrauch – und wird die Infrarotheizung am Ende zum Stromfresser?

Die ehrliche Antwort lautet: Der Verbrauch hängt stark von Heizleistung, Gebäude, Raumvolumen, Wärmeverlust, Regelung und tatsächlicher Laufzeit ab. Die maximale Wattzahl allein sagt noch nicht, wie viel Strom ein Heizpaneel über Tag, Monat oder Heizsaison tatsächlich benötigt.

Die schnelle Antwort

  • Eine Infrarotheizung braucht Strom und kann bei falscher Planung viel verbrauchen. Sie ist aber nicht automatisch ein Stromfresser.
  • 280 Watt bedeuten bei einer Stunde voller Leistung 0,28 kWh.
  • 550 Watt bedeuten bei einer Stunde voller Leistung 0,55 kWh.
  • Entscheidend ist, wie lange das Paneel tatsächlich mit welcher Leistung arbeitet.
  • Bei Celsius reduziert die automatische 8-Stufen-Regelung die Leistungsaufnahme, sobald die Wärme im Raum aufgebaut ist.
  • Raumvolumen in m³, Dämmung, Außenflächen, Feuchtigkeit und Solltemperatur bestimmen den tatsächlichen Bedarf.

Ist eine Infrarotheizung ein Stromfresser?

Der Begriff „Infrarotheizung Stromfresser“ ist zu pauschal. Technisch zählen so gut wie alle Infrarotheizung zu den elektrischen Widerstandsheizungen: Sie wandelt elektrische Energie in Wärme um. Der Infrarotheizung Stromverbrauch wird vor allem dadurch bestimmt, wie viel Wärme der Raum benötigt und wie die Heizleistung geregelt und verteilt wird.

Dies ist jedoch vom Wirkungsgrad her nicht optimal, deshalb arbeitet Celsius auch über Frequenztechnologie und erzeugt eine echte Infrarot C Welle. Nur dadurch erreicht Celsius diese hohe Reichweite bei gleichzeitig sehr niedrigem Verbrauch. Und den damit verbundenen einzigartig hohen Wirkungsgrad. 

Ein schlecht gedämmter Raum verliert mehr Wärme. Eine zu klein dimensionierte Heizung kann lange unter hoher Last laufen (was zwangsläufig früher oder später zu hohem Verschleiß führt), eine ungünstige Position verschlechtert die Wärmeverteilung und eine sehr hohe Wunschtemperatur erhöht den Energiebedarf.

Eine gut geplante Infrarotheizung kann dagegen Räume gezielt beheizen und Oberflächen erwärmen. Deshalb sollte man beim Stromverbrauch einer Infrarotheizung nie nur auf die Wattzahl eines einzelnen Paneels schauen.

Nicht die Wattzahl allein entscheidet. Entscheidend ist, wie viel Wärme Ihr Gebäude tatsächlich verliert und wie lange welche Leistung benötigt wird. Und mit welchem Wirkungsgrad Energie in Wärme umgewandelt wird.

Stromverbrauch pro Tag einfach berechnen

Durchschnittlicher Leistungsaufnahme in Watt / 1.000 × Betriebsstunden = kWh 

Beispiel Celsius T1, T4 oder T5:

  • 250 W / 1.000 × 24 h = 6 kWh

Beispiel Celsius T2 oder T3:

  • 100 W / 1.000 × 24 h = 2,4 kWh

Wie lässt sich der Infrarotheizung Stromverbrauch berechnen?

Die technische Grundrechnung ist einfach. Wichtig ist aber die richtige Interpretation: Die Berechnung mit der angeschriebenen Wattstärke zeigt den Verbrauch bei voller Leistung. Sie ist keine automatische Prognose für den Tages- oder Jahresverbrauch. Dafür braucht man den Durchschnittsverbrauch pro Tag (idealerweise über einen längeren Zeitraum oder über die ganze Heizperiode)

Wird die Leistung geregelt (so wie bei Celsius über die 8-Stufen Automatik), läuft das Heizpaneel nicht permanent mit der maximalen Wattzahl. Auch bei anderen Infrarotheizungen mit einem Thermostat läuft die Heizung nicht 24 h voll, obwohl der Thermostat nur aus und ein schaltet. Wer den Infrarotheizung Stromverbrauch berechnen möchte, braucht daher mehr als eine Wattangabe. Relevant sind die reale Leistungsaufnahme über die Zeit und die Anzahl der Paneele im Gebäude.

Infrarotheizung Kosten: Stromkosten und Betriebskosten im Detail –> 

Infrarotheizung Stromverbrauch: Warum Wattzahl nicht gleich Verbrauch ist

Ein Heizpaneel mit 550 Watt benötigt bei einer vollen Stunde unter Maximalleistung 0,55 kWh. Daraus folgt nicht, dass es 24 Stunden täglich 550 Watt verbraucht.

Der tatsächliche Infrarotheizung Stromverbrauch wird beeinflusst durch:

  • Raumvolumen in m³
  • Dämmstandard und Wärmeverlust
  • Anzahl der Außenwände
  • Fensterflächen
  • Feuchtigkeit und Temperatur der Bauteile
  • gewünschte Raumtemperatur
  • Anzahl und Position der Heizpaneele
  • Regelung und Heizverhalten

Bei kalten oder feuchten Bauteilen kann zu Beginn mehr Energie notwendig sein. Erst wenn Flächen Wärme aufgenommen haben, verändert sich die thermische Situation im Raum.

Pauschale Verbrauchsangaben pro m² sind deshalb für eine konkrete Planung zu grob. Wir betrachten bei Celsius das Raumvolumen in m³ und tatsächliche Erfahrungswerte vergleichbarer Gebäude aus vielen Jahren.

Infrarotheizung: Raumgröße und Watt richtig bestimmen –> 

Celsius Infrarotheizung Kosten mit 12 m Reichweite und 8 Stufen Automatik
Celsius Infrarotheizung Kosten mit 12 m Reichweite und 8 Stufen Automatik

Maximalleistung ≠ Dauerverbrauch

  • Celsius T1 WiFi, T4 WiFi und T5 WiFi
    • maximal 550 Watt
    • minimal 50 Watt
  • Celsius T2 WiFi und T3 WiFi
    • maximal 280 Watt
    • minimal 50 Watt

Die 8-Stufen-Regelung kann die Leistungsaufnahme nach der Aufbauphase automatisch reduzieren.

Celsius Modelle ansehen

Infrarotheizung Stromverbrauch: Wie Celsius in 8 Stufen regelt

Bei Celsius ist die maximale Leistung nicht als dauerhafte Leistungsaufnahme gedacht. Die Steuerung (egal ob Digital- oder WiFi-Steuerung) arbeitet mit einer automatischen 8-Stufen-Stromregulierung. Die WiFi-Steuerung passt den Verbrauch in 0,1 Grad Schritten an und reagiert dadurch noch schneller. Die Digitalsteuerung in ganzen Grad.

In der Aufwärm- oder Entfeuchtungsphase kann zunächst eine höhere Leistung erforderlich sein. Sobald sich Infrarotwärme und Speicherwärme im Raum aufgebaut haben, reduziert die Regelung die Leistungsaufnahme stufenweise.

Das ist für den Infrarotheizung Stromverbrauch entscheidend: Das Celsiuspaneel passt die Leistungsaufnahme an die Situation an.

Bei passenden Bedingungen kann der durchschnittliche Verbrauch eines Celsiuspaneels nach der anfänglichen Entfeuchtungs- und Aufbauphase im Schnitt unter 200 Watt liegen. Das ist kein garantierter Pauschalwert. Hohe Wärmeverluste oder dauerhaft hohe Solltemperaturen können deutlich mehr Energie erfordern.

Entscheidend bleibt das Gesamtsystem aus Raum, Gebäude, Paneelanzahl, Position und Regelung.

Wie die Reichweite den Infrarotheizung Stromverbrauch beeinflusst

Beim Infrarotheizung Verbrauch wird häufig nur gefragt: Wie viel Watt hat ein Paneel? Mindestens genauso wichtig ist, wie die Wärme im Raum wirkt und welche Flächen erreicht werden.

Celsius arbeitet mit Kristallglas und einer Infrarot-Reichweite von bis zu rund 12 Metern Raumtiefe. Dadurch können auch weiter entfernte Flächen erreicht werden. Eine gute Positionierung bleibt trotzdem sehr wichtig, aber nicht alles entscheidend.

Eine größere Reichweite kann je nach Raum dazu beitragen, mit weniger sinnvoll platzierten Paneelen auszukommen als bei Systemen, die nur kurze Bereiche wirksam erreichen. Weniger installierte Gesamtleistung kann den Strombedarf des Gesamtsystems beeinflussen.

Wie die Infrarotwärme im Raum wirkt, erklären wir ausführlich im eigenen Reichweiten-Ratgeber. Infrarotheizung Reichweite: Wie weit wirkt Infrarotwärme? –>

Heizlüfter

Erwärmt vor allem die durchströmende Luft und ist für schnelle, kurzfristige Wärme praktisch. Nach dem Ausschalten fehlt jedoch der aktive Wärmeeintrag sofort.

Klassisches Heizpaneel

Arbeitet je nach Steuerung häufig mit Ein- und Ausschaltphasen. Während einer aktiven Heizphase wird die jeweilige Leistungsaufnahme (volle Wattzahl) benötigt. K

lassische Heizpaneele arbeiten je nach Steuerung häufig mit Ein- und Ausschaltphasen. Während einer aktiven Heizphase wird die volle Nennleistung benötigt. Je nach Bauform und Größe werden sie aufgrund der meist niedrigeren Reichweite häufig an der Decke montiert.

Celsius Kristallglas Heizung

Verbindet Infrarotwärme mit großer Reichweite und automatischer 8-Stufen-Leistungsregelung. Für den Verbrauch zählt das gesamte Heizkonzept.

Infrarotheizung Stromverbrauch im Vergleich zu anderen Stromheizungen

Nicht jede Stromheizung arbeitet gleich. Eine Infrarotheizung gibt einen höheren Anteil ihrer Wärme als Strahlungswärme ab und erwärmt auch Oberflächen.

Die Energieagentur Tirol weist darauf hin, dass Heizsysteme mit hohem Strahlungsanteil Bauteile und Möbel erwärmen können und die thermische Behaglichkeit beeinflussen. Das ist wichtig, wenn der Infrarotheizung Stromverbrauch beurteilt wird.

Bei Celsius kommen große Reichweite und automatische Leistungsregelung hinzu. Deshalb betrachten wir nicht nur die Wattzahl, sondern auch Paneelanzahl, Position und geregelte Leistung über die Zeit.

Besonders wichtig bei kalten oder feuchten Wänden

In der ersten Aufwärm- und Trocknungsphase kann der Strombedarf höher sein.

Bei Feuchteproblemen muss trotzdem immer die Ursache geprüft werden. Wassereintritt, aufsteigende Feuchte oder bauliche Schäden lassen sich nicht durch eine Heizung „wegheizen“.

Infrarotheizung gegen feuchte Wände und Schimmel –> 

Wann kann eine Infrarotheizung viel Strom verbrauchen?

Auch eine Celsius Infrarotheizung kann keine hohen Wärmeverluste verschwinden lassen. Der Infrarotheizung Stromverbrauch steigt, wenn ein Gebäude viel Wärme verliert oder die Heizung falsch geplant wird.

Typische Verbrauchstreiber sind:

  • schlechte oder fehlende Dämmung (speziell auch Böden oder Decken)
  • sehr große Raumvolumen bzw. sehr hohe Raumhöhen
  • viele Außenflächen und große Fenster
  • dauerhaft sehr hohe Solltemperaturen
  • zu wenige oder ungünstig positionierte Paneele
  • kalte und feuchte Bausubstanz
  • unnötiges Heizen selten genutzter Räume

Besonders wichtig: Eine hohe maximale Wattzahl ist nicht automatisch das Problem. Problematisch wird es, wenn eine hohe Leistung über sehr lange Zeit benötigt wird.

Deshalb ist bei einem ganzen Haus eine Bedarfsberechnung sinnvoll. Einzelne Räume lassen sich oft direkt anhand von Raumvolumen, Bauart und Nutzung einschätzen.

5 Punkte für einen niedrigeren Infrarotheizung Verbrauch

1. Nach m³ planen

Raumhöhe und Raumvolumen mit einbeziehen. Eine reine m²-Angabe ist bei der Heizungsplanung zu wenig.

2. Richtig positionieren

Freie Abstrahlflächen und eine passende Ausrichtung verbessern die Wärmeverteilung.

3. Regelung arbeiten lassen

Bei Celsius soll sich Speicherwärme aufbauen können. Ständiges manuelles Ein- und Ausschalten kann der automatischen Regelung entgegenarbeiten.

4. Räume einzeln regeln

Schlafzimmer, Wohnraum und wenig genutzte Zimmer müssen nicht dieselbe Solltemperatur haben.

5. Gebäude realistisch sehen

Dämmung, Fenster und Luftfeuchtigkeit beeinflussen den Infrarotheizung Stromverbrauch und jeden anderen Heizbedarf.

Bei eigener Photovoltaik kann ein Teil des Strombedarfs aus der eigenen Erzeugung gedeckt werden. Die saisonale Verteilung von PV-Ertrag und Heizbedarf muss dabei realistisch betrachtet werden.

Celsius Infrarotheizung mit Photovoltaik und Speicher –>

Ist Celsius als Hauptheizung sparsam?

Celsius kann als vollwertige Hauptheizung eingesetzt werden, wenn Heizbedarf, Raumvolumen und Paneelanzahl passend geplant sind. Entscheidend sind hohe Infrarot-Reichweite, Flächenerwärmung, automatische 8-Stufen-Regelung und die individuelle Raumsteuerung.

Der Infrarotheizung Stromverbrauch muss zusammen mit dem gesamten Heizkonzept (gesamte Anschaffungskosten inkl. baulicher Maßnahmen und den laufenden Kosten inkl. Wartung & Verschleiß) beurteilt werden. Bei hohen Wärmeverlusten bleibt der Energiebedarf hoch. Bei geeigneten Gebäuden und guter Planung kann Celsius eine sehr interessante elektrische Heizlösung sein.

Für die Wärmeverteilung der Celsiuspaneele sind kein wasserführendes Rohrsystem, kein Heizkessel und keine Umwälzpumpe notwendig. Die Heizpaneele arbeiten direkt in den Räumen.

Celsius Infrarotheizung als Hauptheizung –>

Fazit: Ist eine Infrarotheizung ein Stromfresser?

Eine Infrarotheizung ist nicht automatisch ein Stromfresser. Der Infrarotheizung Stromverbrauch hängt ganz stark von der Heizung selber, vom Wärmebedarf des Gebäudes, der Dimensionierung, der Positionierung, der Regelung und dem Heizverhalten ab.

Bei Celsius ist besonders wichtig, zwischen maximaler Leistung und tatsächlicher Leistungsaufnahme zu unterscheiden. Alle Modelle arbeiten mit einer automatischen 8-Stufen-Regelung, die die Leistung nach der Aufbauphase reduzieren kann.

Wer nur die Wattzahl betrachtet, beurteilt den Verbrauch zu oberflächlich. Für den Infrarotheizung Stromverbrauch zählt, wie viele Paneele für den Raum benötigt werden und wie das gesamte Heizsystem im realen Betrieb arbeitet.

Häufige Fragen zum Stromverbrauch

Ein Heizpaneel mit 550 Watt verbraucht bei einer vollen Stunde unter maximaler Leistung 0,55 kWh Strom. Läuft es geregelt mit geringerer Leistungsaufnahme, fällt der Verbrauch entsprechend niedriger aus.

Dafür gibt es keinen pauschalen Wert für jedes Gebäude. Bei passenden Bedingungen kann der durchschnittliche Verbrauch eines Celsiuspaneels nach der Entfeuchtungs- und Aufbauphase im Jahresschnitt unter 200 Watt liegen, speziell im Passivhaus Bereich oder im Holzhaus können die Werte deutlich darunter liegen.

Wärmeverlust, Solltemperatur und Gebäudesituation bleiben entscheidend.

Die Celsius Regelung ist darauf ausgelegt, Speicherwärme aufzubauen und die Leistungsaufnahme anschließend über acht Stufen anzupassen. Ständiges manuelles Ein- und Ausschalten ist daher nicht die sinnvollste Betriebsweise. Das bedeutet aber nicht, dass das Paneel dauerhaft mit maximaler Leistung arbeitet.

Außerdem kann man individuell austesten, ob eine Nachtabsenkung auf Dauer eine Energieersparnis bringt oder nicht.

Der Stromverbrauch einer Infrarotheizung für Altbau hängt stark vom Wärmeverlust, Raumvolumen, Dämmstandard, der gewünschten Temperatur und der Gebäudesituation ab. Eine pauschale Verbrauchsangabe nur anhand der Wohnfläche ist deshalb nicht seriös.

Stromverbrauch von Infrarotheizungen verstehen –>

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