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Wie hoch ist der Infrarotheizung Stromverbrauch? Entscheidend sind Leistung und tatsächliche Laufzeit: Ein Heizpaneel mit 280 Watt verbraucht bei einer Stunde voller Leistung 0,28 kWh, ein Paneel mit 550 Watt entsprechend 0,55 kWh.

Im realen Betrieb läuft eine geregelte Infrarotheizung jedoch nicht zwangsläufig dauerhaft mit voller Leistung. Der tatsächliche Stromverbrauch hängt unter anderem von Gebäude, Wärmeverlust, gewünschter Raumtemperatur, Dimensionierung und Regelung ab. Deshalb zeigen wir Ihnen im Folgenden, wie Sie den Verbrauch berechnen und realistisch einschätzen können.

Die schnelle Antwort

Der Stromverbrauch lässt sich direkt aus der Leistungsaufnahme berechnen:

Leistung in Watt ÷ 1.000 × Betriebsstunden = Verbrauch in kWh

  • 280 Watt: 1 Stunde = 0,28 kWh | 5 Stunden = 1,40 kWh
  • 550 Watt: 1 Stunde = 0,55 kWh | 5 Stunden = 2,75 kWh

Wichtig: Das sind Werte bei durchgehender Leistungsaufnahme von 280 bzw. 550 Watt. Im geregelten Betrieb kann der tatsächliche Verbrauch niedriger liegen. Wie hoch er wirklich ausfällt, hängt vor allem von Gebäude, Wärmeverlust, Solltemperatur, Dimensionierung und Regelung ab.

Ist eine Infrarotheizung ein Stromfresser?

Der Begriff „Infrarotheizung Stromfresser“ ist zu pauschal. Infrarotheizungen zählen zu den elektrischen Direktheizungen. Für den tatsächlichen Stromverbrauch ist deshalb vor allem entscheidend, wie viel Wärme ein Raum benötigt und wie lange bzw. mit welcher Leistung die Heizung arbeiten muss.

Ein schlecht gedämmter Raum verliert mehr Wärme und benötigt entsprechend mehr Heizenergie. Auch eine zu klein dimensionierte Heizung, eine ungünstige Positionierung oder eine sehr hohe Wunschtemperatur können den Stromverbrauch erhöhen.

Bei einer gut geplanten Infrarotheizung werden dagegen die benötigte Heizleistung, die Position der Paneele und die Regelung auf den jeweiligen Raum abgestimmt. Deshalb lässt sich der Stromverbrauch nicht allein anhand der maximalen Wattzahl eines Paneels beurteilen.

Entscheidend ist letztlich, wie viel Wärme das Gebäude verliert und wie viel elektrische Energie über die Zeit tatsächlich benötigt wird.

Wie lässt sich der Infrarotheizung Stromverbrauch berechnen?

Für eine einfache Verbrauchsberechnung brauchen Sie die durchschnittliche Leistungsaufnahme und die Betriebsdauer. Die Nennleistung eines Heizpaneels zeigt dagegen nur, wie viel Strom es bei voller Leistung benötigt.

Bei Celsius ist dieser Unterschied besonders wichtig: Durch die automatische 8-Stufen-Regelung kann die Leistungsaufnahme nach der Aufwärmphase reduziert werden. Für eine realistische Einschätzung über Tag, Monat oder Heizsaison zählt daher die tatsächlich benötigte Leistung über die Zeit – zusammen mit der Anzahl der eingesetzten Paneele.

Die daraus entstehenden Stromkosten hängen zusätzlich von Ihrem persönlichen Strompreis pro kWh ab.

Infrarotheizung Kosten: Stromkosten und Betriebskosten im Detail –> 

Stromverbrauch pro Tag: Maximalleistung ist nicht Durchschnittsverbrauch

Bei Celsius ist die maximale Leistung nicht mit dem durchschnittlichen Stromverbrauch gleichzusetzen. Die automatische 8-Stufen-Regelung reduziert die Leistungsaufnahme, sobald weniger Heizleistung benötigt wird. Für die Berechnung des tatsächlichen Tagesverbrauchs ist deshalb die durchschnittliche Leistungsaufnahme über den gesamten Zeitraum entscheidend:

Durchschnittliche Leistungsaufnahme in Watt ÷ 1.000 × Betriebsstunden = Verbrauch in kWh

Beispiel:

  • Liegt ein Celsius T1, T4 oder T5 über 24 Stunden durchschnittlich bei 250 Watt: 250 W ÷ 1.000 × 24 h = 6,0 kWh pro Tag
  • Liegt ein Celsius T2 oder T3 über 24 Stunden durchschnittlich bei 100 Watt: 100 W ÷ 1.000 × 24 h = 2,4 kWh pro Tag

Wichtig: 250 bzw. 100 Watt sind Beispielwerte für die durchschnittliche Leistungsaufnahme und keine garantierten Verbrauchswerte. Der tatsächliche Durchschnitt hängt unter anderem von Gebäude, Außentemperatur, Wärmeverlust, Solltemperatur und Regelung ab.

Infrarotheizung Stromverbrauch: Warum Wattzahl nicht gleich Verbrauch ist

Die Nennleistung eines Heizpaneels zeigt die maximale elektrische Leistungsaufnahme. Für den tatsächlichen Stromverbrauch ist aber entscheidend, welche Leistung über die Zeit wirklich benötigt wird.

Beeinflusst wird der Verbrauch vor allem durch:

  • Raumvolumen und Raumhöhe
  • Dämmstandard und Wärmeverlust
  • Außenwände und Fensterflächen
  • gewünschte Raumtemperatur
  • kalte oder feuchte Bauteile
  • Anzahl und Position der Heizpaneele
  • Regelung und Heizverhalten

Gerade zu Beginn einer Heiz- oder Entfeuchtungsphase kann mehr Leistung notwendig sein. Haben Wände, Böden und andere Oberflächen Wärme aufgenommen, kann der Leistungsbedarf sinken.

Pauschale Verbrauchswerte pro m² sind deshalb für eine konkrete Planung nur bedingt aussagekräftig. Bei Celsius berücksichtigen wir stattdessen Raumvolumen, Gebäudesituation und Erfahrungswerte aus vergleichbaren Anwendungen.

Infrarotheizung: Raumgröße und Watt richtig bestimmen –> 

Celsius Infrarotheizung Kosten mit 12 m Reichweite und 8 Stufen Automatik
Celsius Infrarotheizung Kosten mit 12 m Reichweite und 8 Stufen Automatik

Maximalleistung ≠ Dauerverbrauch

Die Celsius Modelle arbeiten nicht dauerhaft mit ihrer maximalen Nennleistung:

  • Celsius T1, T4 und T5: maximal 550 Watt
  • Celsius T2 und T3: maximal 280 Watt
  • niedrigste Leistungsstufe: 50 Watt

Die automatische 8-Stufen-Regelung passt die Leistungsaufnahme an den aktuellen Wärmebedarf an. In der Aufwärmphase kann das Paneel mit höherer Leistung arbeiten. Sobald weniger Heizleistung benötigt wird, reduziert die Steuerung die Leistungsaufnahme stufenweise.

Deshalb ist die maximale Wattzahl bei Celsius nicht mit dem durchschnittlichen Stromverbrauch gleichzusetzen.

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Infrarotheizung Stromverbrauch: Wie Celsius in 8 Stufen regelt

Celsius arbeitet nicht nur mit Ein und Aus, sondern mit einer automatischen 8-Stufen-Leistungsregelung. Die Leistungsaufnahme wird dabei an den aktuellen Wärmebedarf angepasst.

In der anfänglichen Aufwärm- oder Entfeuchtungsphase kann eine höhere Leistung erforderlich sein. Sobald sich ausreichend Wärme in den erreichbaren Bauteilen und Oberflächen aufgebaut hat, kann die Steuerung die Leistungsaufnahme stufenweise reduzieren.

Genau deshalb ist bei Celsius die maximale Nennleistung nicht mit dem durchschnittlichen Stromverbrauch gleichzusetzen.

Der durchschnittliche Verbrauch kann nach der Entfeuchtungs- und Aufbauphase im Jahresschnitt pro Paneel unter 200 Watt liegen. In gut gedämmten Gebäuden oder im Holzbau sind auch niedrigere Werte möglich.

Das ist jedoch kein garantierter Verbrauchswert. Entscheidend bleiben Wärmeverlust, Außentemperatur, Solltemperatur, Gebäudesituation, Paneelanzahl und Positionierung.

Wie die Reichweite den Infrarotheizung Stromverbrauch beeinflusst

Beim Infrarotheizung Verbrauch wird häufig nur gefragt: Wie viel Watt hat ein Paneel? Mindestens genauso wichtig ist, wie die Wärme im Raum wirkt und welche Flächen erreicht werden.

Celsius arbeitet mit Kristallglas und einer Infrarot-Reichweite von bis zu rund 12 Metern Raumtiefe. Dadurch können auch weiter entfernte Flächen erreicht werden. Eine gute Positionierung bleibt trotzdem sehr wichtig, aber nicht alles entscheidend.

Eine größere Reichweite kann je nach Raum dazu beitragen, mit weniger sinnvoll platzierten Paneelen auszukommen als bei Systemen, die nur kurze Bereiche wirksam erreichen. Weniger installierte Gesamtleistung kann den Strombedarf des Gesamtsystems beeinflussen.

Wie die Infrarotwärme im Raum wirkt, erklären wir ausführlich im eigenen Reichweiten-Ratgeber. Infrarotheizung Reichweite: Wie weit wirkt Infrarotwärme? –>

Heizlüfter

Erwärmt vor allem die durchströmende Luft und ist für schnelle, kurzfristige Wärme praktisch. Nach dem Ausschalten fehlt jedoch der aktive Wärmeeintrag sofort.

Klassisches Heizpaneel

Arbeitet je nach Steuerung häufig mit Ein- und Ausschaltphasen. Während einer aktiven Heizphase benötigt das Paneel seine jeweilige Nennleistung. Für den tatsächlichen Stromverbrauch zählt daher, wie lange die Heizung über den Tag tatsächlich eingeschaltet ist.

Celsius Kristallglas Heizung

Verbindet Infrarotwärme mit großer Reichweite und automatischer 8-Stufen-Leistungsregelung. Für den Verbrauch zählt das gesamte Heizkonzept.

Infrarotheizung Stromverbrauch im Vergleich zu anderen Stromheizungen

Nicht jede Stromheizung arbeitet gleich. Eine Infrarotheizung gibt einen höheren Anteil ihrer Wärme als Strahlungswärme ab und erwärmt auch Oberflächen.

Die Energieagentur Tirol weist darauf hin, dass Heizsysteme mit hohem Strahlungsanteil Bauteile und Möbel erwärmen können und die thermische Behaglichkeit beeinflussen. Das ist wichtig, wenn der Infrarotheizung Stromverbrauch beurteilt wird.

Bei Celsius kommen große Reichweite und automatische Leistungsregelung hinzu. Deshalb betrachten wir nicht nur die Wattzahl, sondern auch Paneelanzahl, Position und geregelte Leistung über die Zeit.

Besonders wichtig bei kalten oder feuchten Wänden

In der ersten Aufwärm- und Trocknungsphase kann der Strombedarf höher sein.

Bei Feuchteproblemen muss trotzdem immer die Ursache geprüft werden. Wassereintritt, aufsteigende Feuchte oder bauliche Schäden lassen sich nicht durch eine Heizung „wegheizen“.

Infrarotheizung gegen feuchte Wände und Schimmel –> 

Wann kann eine Infrarotheizung viel Strom verbrauchen?

Auch eine Celsius Infrarotheizung kann keine hohen Wärmeverluste verschwinden lassen. Der Infrarotheizung Stromverbrauch steigt, wenn ein Gebäude viel Wärme verliert oder die Heizung falsch geplant wird.

Typische Verbrauchstreiber sind:

  • schlechte oder fehlende Dämmung (speziell auch Böden oder Decken)
  • sehr große Raumvolumen bzw. sehr hohe Raumhöhen
  • viele Außenflächen und große Fenster
  • dauerhaft sehr hohe Solltemperaturen
  • zu wenige oder ungünstig positionierte Paneele
  • kalte und feuchte Bausubstanz
  • unnötiges Heizen selten genutzter Räume

Besonders wichtig: Eine hohe maximale Wattzahl ist nicht automatisch das Problem. Problematisch wird es, wenn eine hohe Leistung über sehr lange Zeit benötigt wird.

Deshalb ist bei einem ganzen Haus eine Bedarfsberechnung sinnvoll. Einzelne Räume lassen sich oft direkt anhand von Raumvolumen, Bauart und Nutzung einschätzen.

5 Punkte für einen niedrigeren Infrarotheizung Verbrauch

1. Nach m³ planen

Raumhöhe und Raumvolumen mit einbeziehen. Eine reine m²-Angabe ist bei der Heizungsplanung zu wenig.

2. Richtig positionieren

Freie Abstrahlflächen und eine passende Ausrichtung verbessern die Wärmeverteilung.

3. Regelung arbeiten lassen

Bei Celsius soll sich Speicherwärme aufbauen können. Ständiges manuelles Ein- und Ausschalten kann der automatischen Regelung entgegenarbeiten.

4. Räume einzeln regeln

Schlafzimmer, Wohnraum und wenig genutzte Zimmer müssen nicht dieselbe Solltemperatur haben.

5. Gebäude realistisch sehen

Dämmung, Fenster und Luftfeuchtigkeit beeinflussen den Infrarotheizung Stromverbrauch und jeden anderen Heizbedarf.

Bei eigener Photovoltaik kann ein Teil des Strombedarfs aus der eigenen Erzeugung gedeckt werden. Die saisonale Verteilung von PV-Ertrag und Heizbedarf muss dabei realistisch betrachtet werden.

Celsius Infrarotheizung mit Photovoltaik und Speicher –>

Ist Celsius als Hauptheizung sparsam?

Celsius kann als vollwertige Hauptheizung eingesetzt werden, wenn Heizbedarf, Raumvolumen und Paneelanzahl passend geplant sind. Entscheidend sind hohe Infrarot-Reichweite, Flächenerwärmung, automatische 8-Stufen-Regelung und die individuelle Raumsteuerung.

Der Infrarotheizung Stromverbrauch muss zusammen mit dem gesamten Heizkonzept (gesamte Anschaffungskosten inkl. baulicher Maßnahmen und den laufenden Kosten inkl. Wartung & Verschleiß) beurteilt werden. Bei hohen Wärmeverlusten bleibt der Energiebedarf hoch. Bei geeigneten Gebäuden und guter Planung kann Celsius eine sehr interessante elektrische Heizlösung sein.

Für die Wärmeverteilung der Celsiuspaneele sind kein wasserführendes Rohrsystem, kein Heizkessel und keine Umwälzpumpe notwendig. Die Heizpaneele arbeiten direkt in den Räumen.

Celsius Infrarotheizung als Hauptheizung –>

Fazit: Ist eine Infrarotheizung ein Stromfresser?

Eine Infrarotheizung ist nicht automatisch ein Stromfresser. Der Infrarotheizung Stromverbrauch hängt ganz stark von der Heizung selber, vom Wärmebedarf des Gebäudes, der Dimensionierung, der Positionierung, der Regelung und dem Heizverhalten ab.

Bei Celsius ist besonders wichtig, zwischen maximaler Leistung und tatsächlicher Leistungsaufnahme zu unterscheiden. Alle Modelle arbeiten mit einer automatischen 8-Stufen-Regelung, die die Leistung nach der Aufbauphase reduzieren kann.

Wer nur die Wattzahl betrachtet, beurteilt den Verbrauch zu oberflächlich. Für den Infrarotheizung Stromverbrauch zählt, wie viele Paneele für den Raum benötigt werden und wie das gesamte Heizsystem im realen Betrieb arbeitet.

Häufige Fragen zum Stromverbrauch

Ein Heizpaneel mit 550 Watt verbraucht bei einer vollen Stunde unter maximaler Leistung 0,55 kWh Strom. Läuft es geregelt mit geringerer Leistungsaufnahme, fällt der Verbrauch entsprechend niedriger aus.

Dafür gibt es keinen pauschalen Wert für jedes Gebäude. Bei passenden Bedingungen kann der durchschnittliche Verbrauch eines Celsiuspaneels nach der Entfeuchtungs- und Aufbauphase im Jahresschnitt unter 200 Watt liegen, speziell im Passivhaus Bereich oder im Holzhaus können die Werte deutlich darunter liegen.

Wärmeverlust, Solltemperatur und Gebäudesituation bleiben entscheidend.

Die Celsius Regelung ist darauf ausgelegt, Speicherwärme aufzubauen und die Leistungsaufnahme anschließend über acht Stufen anzupassen. Ständiges manuelles Ein- und Ausschalten ist daher nicht die sinnvollste Betriebsweise. Das bedeutet aber nicht, dass das Paneel dauerhaft mit maximaler Leistung arbeitet.

Außerdem kann man individuell austesten, ob eine Nachtabsenkung auf Dauer eine Energieersparnis bringt oder nicht.

Der Stromverbrauch einer Infrarotheizung für Altbau hängt stark vom Wärmeverlust, Raumvolumen, Dämmstandard, der gewünschten Temperatur und der Gebäudesituation ab. Eine pauschale Verbrauchsangabe nur anhand der Wohnfläche ist deshalb nicht seriös.

Stromverbrauch von Infrarotheizungen verstehen –>

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