Eine Wärmewellenheizung erwärmt einen Raum anders als eine klassische Heizung, die vor allem warme Luft verteilt. Bei einer Infrarotheizung wird ein Heizpaneel warm und gibt Infrarotstrahlung ab. Diese trifft auf Wände, Böden, Möbel und Personen, wird dort aufgenommen und in Wärme umgewandelt.
Genau darin liegt das Infrarotheizung Prinzip: Nicht nur die Raumluft steht im Mittelpunkt, sondern die erreichbaren Oberflächen. Diese erwärmen sich, speichern einen Teil der Energie und geben Wärme wieder an den Raum ab.
Dieser Ratgeber beantwortet die Frage „Wie funktioniert eine Infrarotheizung?“ verständlich und ohne unnötige Physik. Außerdem erfahren Sie, was langwellige Infrarot-C-Strahlung ist und warum sich die Celsius Frequenztechnologie technisch deutlich von vielen klassischen Infrarotpaneelen unterscheidet.
Die schnelle Antwort
- Eine Wärmewellenheizung nutzt überwiegend Wärmestrahlung statt ausschließlich erwärmte Luft im Raum zu verteilen.
- Das Heizpaneel gibt unsichtbare Infrarotstrahlung ab.
- Oberflächen nehmen einen Teil dieser Strahlung auf und werden wärmer.
- Erwärmte Bauteile geben Wärme wieder an den Raum ab und wirken selbst als Wärmespeicher.
- Celsius erzeugt langwellige Infrarot-C-Strahlung im Bereich von etwa 8,5 bis 11 µm.
- Die Celsius Technologie arbeitet mit bis zu 12 m direkter Raumtiefe und einem Abstrahlwinkel von etwa 135°.
- Eine integrierte Infrarot-Messtechnik ersetzt den klassischen externen Ein-Aus-Thermostat und steuert die Leistung automatisch in acht Stufen.
Übliche, „klassische“ Infrarotheizung Funktionsweise: Was passiert in 4 Schritten?
1. Paneel wird warm
Elektrische Energie wird durch einen Widerstand in Wärme umgewandelt und erwärmt eine Trägerfläche. Diese erreicht ihre vorgesehene Betriebstemperatur. Konstruktion, Material und Regelung bestimmen, wie schnell und mit welcher Temperatur das geschieht.
2. Wärmestrahlung entsteht
Diese erwärmte Trägerfläche/-material sendet Infrarotstrahlung aus. Infrarot ist ein unsichtbarer Teil der elektromagnetischen Strahlung und wird bei ausreichender Intensität als Wärme wahrgenommen.
3. Oberflächen nehmen Wärme auf
Trifft die Wärmestrahlung auf geeignete Oberflächen, wird ein Teil aufgenommen. Wände, Boden, Decke, Möbel und Personen können sich dadurch erwärmen. Entfernung und Abschattung beeinflussen die Wirkung.
4. Speicherwärme entsteht
Erwärmte Flächen geben Wärme wieder ab. So werden nicht nur einzelne Gegenstände warm: Bauteile werden Teil der Wärmeverteilung und beeinflussen anschließend auch die Raumlufttemperatur.
Welche Infrarotstrahlung gibt Celsius ab?
Celsius erzeugt mit seiner einzigartigen, patentierten Frequenztechnologie langwellige Infrarot-C-Strahlung im Bereich von etwa 8,5 bis 11 µm. Damit nutzt Celsius natürliche Wärmestrahlung nach einem Prinzip, das wir auch von der Sonnenwärme kennen: Nicht primär die Luft, sondern die Oberflächen nehmen Energie auf und werden erwärmt.
Das ist für die Infrarotheizung Funktionsweise wichtig: Die Celsiuspaneele arbeiten mit vergleichsweise niedriger Oberflächentemperatur und erzeugen langwellige Wärmestrahlung über die gesamte Kristallglasfläche. Erreichbare Wände, Böden, Decken und Einrichtungsgegenstände nehmen einen Teil dieser Energie auf und geben sie zeitversetzt wieder ab.
Infrarot-A, Infrarot-B und Infrarot-C unterscheiden sich vor allem durch ihre Wellenlänge. Kurzwellige Infrarotstrahlung wird typischerweise mit deutlich höheren Strahlertemperaturen erzeugt. Celsius liegt mit 8,5 bis 11 µm bewusst im langwelligen Bereich und arbeitet bei deutlich niedrigeren Oberflächentemperaturen.
Die Wärme fühlt sich deshalb nicht wie die intensive Hitze eines glühenden Heizstrahlers an. Ziel ist vielmehr eine großflächige, langfristige Erwärmung der erreichbaren Bauteile und Oberflächen.
Celsius im Infrarotspektrum
IR-A
- kurzwellig, näher am sichtbaren Licht
- hohe Strahlertemperaturen möglich
IR-B
- mittlerer Infrarotbereich
- Übergang zwischen kurz- und langwelliger Strahlung
IR-C / langwellig
- Celsius: etwa 8,5 bis 11 µm
- niedrige Betriebstemperatur
- Erwärmung erreichbarer Oberflächen und Bauteile
Celsius arbeitet damit nicht wie ein rot glühender Kurzwellstrahler, sondern mit unsichtbarer langwelliger Wärmestrahlung. BIS: Wirkung von Infrarotstrahlung.
Das Infrarotheizung Prinzip: Strahlung statt nur Warmluft
Wer das Infrarotheizung Prinzip verstehen möchte, muss zwischen Strahlungswärme und Konvektionswärme unterscheiden. Beide Formen kommen in realen Räumen gleichzeitig vor, ihr Anteil unterscheidet sich aber je nach Heizsystem.
Bei klassischen Konvektionsheizungen wird die Luft an einer heißen Oberfläche erwärmt. Warme Luft steigt auf, kühlt ab und sinkt wieder. Dadurch entstehen Luftbewegung und Temperaturunterschiede zwischen Boden und Decke, sogenannte Konvetionswärme. Die Luft strömt und dadurch entstehen auch Staubaufwirbelungen und mehr. Außerdem steigt die warme Luft auf und sammelt sich an der Decke bzw. in den Ecken dort und auch in den Fensterleibungen etc. Und genau dort trifft sie dann oft auf kältere Bereiche von außen und an den Stellen bildet sich unvermeidlich Kondensationsfeuchtigkeit. Und was passiert, wenn gewisse Stellen überwiegend feucht sind? Es bildet sich gerne Schimmel. Deshalb sehen wir in diesen Räumen sehr oft schwarze Bereiche oben in den Ecken bzw. Fenstern, die aussehen wie Schmutz bzw. lange nicht mehr ausgemalt. In Wirklichkeit ist das aber oft sogenannter Schwarzschimmel.
Nicht so bei einer guten Infrarotheizung wie Celsius. Eine Wärmewellenheizung gibt einen größeren Teil ihrer Wirkung über Strahlung an erreichbare Flächen ab. Diese Flächen werden wärmer und geben wiederum Wärme ab. Dadurch bildet sich keine Feuchtigkeit, weil die warmen Oberflächen die Feuchtigkeit über die Kapillarwirkung aus den Wänden rausziehen. Dh. wir haben nicht nur eine Heizung, sondern auch eine Entfeuchtung. Im Gegensatz zu Konvektionsheizungen.
Trotzdem erwärmt auch eine Infrarotheizung die Luft: durch die Heizfläche selbst und durch die erwärmten Bauteile. Die Aussage „Infrarot erwärmt nur Gegenstände und niemals Luft“ ist deshalb zu einfach. Der entscheidende Unterschied liegt darin, wie die Wärme verteilt und im Gebäude gespeichert wird.
Was bedeutet Wärmewellenheizung?
Der Begriff Wärmewellenheizung wird für Heizsysteme verwendet, bei denen Wärmestrahlung einen wesentlichen Teil der Wärmeübertragung übernimmt. Infrarotheizungen gehören zu dieser Gruppe.
Der Begriff beschreibt eher das Wirkprinzip als eine bestimmte Bauform. Eine Wärmewellenheizung kann als Wandpaneel, je nach System als Deckenpaneel oder als mobiles Gerät ausgeführt sein.
Nicht jede Infrarotheizung arbeitet jedoch gleich. Oberflächentemperatur, Material, Wellenlänge, Strahlungsverteilung, Reichweite, Regelung und Positionierung unterscheiden sich erheblich. Deshalb reicht es nicht, nur Wattzahl und Paneelgröße miteinander zu vergleichen.
Was macht Celsius technisch anders?
Celsius ist nicht einfach ein Standard-Heizpaneel mit einer besonders heißen Widerstandsschicht. Im Kristallglas-Verbund befindet sich ein patentierter Dünnfilm-Aufbau, der gemeinsam mit der elektronischen Frequenz- und Impulssteuerung echte, langwellige Infrarot-C-Strahlung erzeugt.
Die Technologie ist durch 43 Patente geschützt. Entscheidend sind dabei nicht einzelne Marketingwerte, sondern mehrere technische Unterschiede, die zusammenwirken:
- langwellige Infrarot-C-Strahlung von etwa 8,5 bis 11 µm
- Kristallglas als großflächige Strahlungsoberfläche
- ein sehr breiter Abstrahlwinkel von etwa 135°
- bis zu 12 m direkte Raumtiefe
- integrierte digitale Infrarot-Messtechnik statt eines einfachen externen Ein-Aus-Thermostats
- automatische Leistungsanpassung in acht Stufen
- Aluminium-Kühlkörper auf der Rückseite
- keine beweglichen Verschleißteile und kein wasserführender Heizkreislauf
Diese Kombination ist der Kern der Celsius Frequenztechnologie. Das System soll nicht nur unmittelbar Wärme abgeben, sondern möglichst viele geeignete Flächen im Raum erreichen und dadurch Speicherwärme aufbauen.
12 m Raumtiefe – wie entstehen daraus bis zu 24 m Wärmeweg?
Die dokumentierte direkte Reichweite von Celsius beträgt bis zu etwa 12 m von der Strahlungsquelle.
Trifft die langwellige Infrarotstrahlung auf die gegenüberliegende Wand und andere Bauteile, werden diese erwärmt und geben selbst wieder Wärmestrahlung an den Raum ab. Das nennt man die Reflexion.
Vereinfacht kann dadurch ein thermischer Hin- und Rückweg von bis zu rund 24 m entstehen: etwa 12 m vom Paneel zur gegenüberliegenden Fläche und anschließend Wärmeabgabe zurück in den Raum und zum Sensor des Gerätes, welche damit die Leistung steuert. Je nach gemessener Infrarotwärme wird die das Paneel über die 8-Stufen gesteuert.
Klassische Widerstandsheizung und Celsius im Vergleich
Viele klassische Elektro-Heizpaneele
Viele elektrische Heizpaneele arbeiten mit klassischen Widerstands-Heizelementen, etwa Heizdrähten, Heizfolien oder Carbon-Heizelementen. Elektrischer Widerstand erzeugt Wärme, die anschließend über die Oberfläche (ein Trägermaterial wie Glass, Metall, Stein oder sonstiges) als Strahlungs- und Konvektionswärme abgegeben wird.
Je nach Konstruktion arbeiten solche Systeme mit höheren lokalen Temperaturen und häufig mit einfacher Ein-Aus-Regelung über einen Thermostat.
Hohe Temperaturwechsel können Materialien thermisch stärker beanspruchen. Heizdrähte, elektrische Kontakte und andere Bauteile können über lange Zeit altern. Wie stark das tatsächlich geschieht, hängt von Konstruktion, Temperatur und Qualität des jeweiligen Produkts ab.
Deshalb darf man nicht alle klassischen Infrarotpaneele pauschal als schlecht oder kurzlebig bezeichnen. Der technische Aufbau unterscheidet sich jedoch klar von Celsius.
Celsius Kristallglas-Frequenztechnologie
Celsius arbeitet mit einem patentierten System aus einem Kristallglas-Verbund zur Erzeugung langwelliger Infrarot-C-Strahlung bei vergleichsweise niedriger Betriebstemperatur.
Die hohe Reichweite von Celsius entsteht nicht durch besonders hohe Oberflächentemperaturen, sondern durch das Zusammenspiel aus Kristallglas, Frequenz-/Impulssteuerung und Infrarot-C-Strahlung.
Das System besitzt keine beweglichen Verschleißteile und benötigt keine periodische mechanische Wartung. Niedrigere Betriebstemperaturen und die Leistungsregelung reduzieren außerdem extreme thermische Wechselbelastungen.
Das bedeutet nicht, dass ein elektronisches Gerät grundsätzlich verschleißfrei oder unbegrenzt haltbar ist. Elektronik und Materialien können altern. Gegenüber sehr heiß betriebenen Heizdrähten oder häufig stark getakteten Widerstandselementen ist die thermische Belastung jedoch anders aufgebaut.
Warum Reichweite und Sensorik zusammengehören
Eine hohe Reichweite ist für Celsius zentral, weil möglichst viele Flächen am Speicherwärme-Aufbau beteiligt werden sollen.
Der Abstrahlkegel von rund 135° verteilt die Infrarot-C-Strahlung breit in den Raum. Die direkte Reichweite kann unter geeigneten Bedingungen bis zu etwa 12 m betragen.
Die Regelung erfasst anschließend, wie sich der thermische Zustand entwickelt, und passt die elektrische Leistung an.
Damit unterscheidet sich das System von einem einfachen Heizpaneel, das ausschließlich über einen Luftthermostat mit Ein-Aus-Schaltung arbeitet.
Infrarotsensor statt klassischem Thermostat
Viele klassische Heizungen verwenden einen Raumthermostat. Er misst im Wesentlichen die Lufttemperatur und schaltet das Heizgerät je nach Sollwert ein oder aus.
Celsius verfolgt ein anderes Regelprinzip. Die digitale Steuerung arbeitet mit einer Infrarot-Messtechnik, die den thermischen Zustand beziehungsweise die vorhandene Infrarotwärme im Raum in die Regelung einbezieht. Es gibt daher keinen separaten klassischen Ein-Aus-Raumthermostat, wie er bei vielen Standardpaneelen eingesetzt wird.
Erreicht der Raum den gewünschten Zustand, wird die Leistungsaufnahme nicht nur vollständig ein- oder ausgeschaltet. Die Celsius Steuerung kann die Leistung automatisch über acht Stufen reduzieren. Ein 550-Watt-Paneel muss dadurch im Erhaltungsbetrieb nicht dauerhaft mit 550 Watt laufen.
Bei der WiFi-Version werden zusätzlich Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit erfasst und in der App dargestellt. Dadurch lassen sich Räume einzeln beobachten und steuern.
Luftfeuchtigkeit: Warum sich Celsius anders anfühlt
Celsius ist darauf ausgelegt, Oberflächen und Bauteile zu temperieren, anstatt vor allem sehr heiße Luft an einer kleinen Heizfläche zu erzeugen. Dadurch kann sich das Raumklima anders entwickeln als bei stark konvektiv arbeitenden Heizsystemen oder einem Holzofen.
Wichtig ist eine physikalische Einschränkung: Keine Heizung kann die relative Luftfeuchtigkeit unabhängig von Lüftung, Außentemperatur, Personen und vorhandener Feuchte automatisch auf einem festen Wert halten. Wird Luft erwärmt, ohne dass zusätzliche Feuchtigkeit eingebracht wird, sinkt grundsätzlich die relative Luftfeuchtigkeit.
Der Unterschied liegt in der Art der Wärmeverteilung. Wenn große Bauteilflächen gleichmäßig temperiert werden und keine extrem heißen Heizflächen starke Luftbewegungen erzeugen, kann das Raumklima subjektiv und messtechnisch stabiler wirken. Gleichzeitig kann die Erwärmung feuchter Bauteile deren Austrocknung unterstützen.
Bei der WiFi-Steuerung lässt sich die relative Luftfeuchtigkeit direkt mitmessen und beobachten. Werte zwischen etwa 40 und 60 Prozent gelten in Wohnräumen häufig als angenehmer Bereich, sind aber immer vom konkreten Gebäude und der Nutzung abhängig.
Praxisbeobachtung bei Manokin
In einem mit Celsius beheizten Wohnhaus von Manokin wird die Luftfeuchtigkeit regelmäßig in mehreren Räumen gemessen.
Die Werte liegen dort häufig zwischen etwa 45 und 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. Wird zusätzlich ein Holzofen eingeheizt, fällt die gemessene relative Luftfeuchtigkeit oft deutlich und rasch ab.
Das ist eine konkrete Praxisbeobachtung aus einem Gebäude und kein allgemein garantierter Effekt. Bauweise, Lüftung, Außentemperatur, Bewohner und Feuchtequellen beeinflussen die Werte wesentlich.
Die Beobachtung zeigt aber gut, warum Lufttemperatur allein nicht ausreicht, um Raumkomfort zu beurteilen.
Wie schnell wird ein Raum warm?
Das Heizpaneel selbst erreicht seine Betriebstemperatur vergleichsweise schnell. Bis Wände, Boden, Möbel und Raumluft ein stabiles Temperaturniveau erreicht haben, kann jedoch deutlich mehr Zeit vergehen.
Ein bereits temperierter, gut gedämmter Raum reagiert schneller als ein ausgekühlter Altbau mit massiven Außenwänden. Kalte oder feuchte Bauteile nehmen zunächst zusätzliche Energie auf.
Das Wärmegefühl kann trotzdem früher einsetzen, weil die Wärmestrahlung direkt auf Personen und erreichbare Oberflächen trifft. Für dauerhafte Nutzung ist ein stabiles Temperaturniveau meist sinnvoller als starkes Auskühlen und anschließendes vollständiges Wiederaufheizen.
Was das Wirkprinzip nicht leisten kann
Auch eine große Infrarot-Reichweite hebt die Bauphysik nicht auf. Wärme, die über schlechte Fenster, ungedämmte Außenwände, Dachflächen oder starke Lüftung verloren geht, muss nachgeliefert werden.
Ein zu klein dimensioniertes Paneel wird nicht allein durch lange Laufzeit zu einer guten Heizung. Ebenso kann eine ungünstige Position hinter Möbeln die Strahlungsverteilung verschlechtern.
Celsius kann Bauteile erwärmen und bei feuchtem Mauerwerk die Trocknung unterstützen. Eine bauliche Feuchteursache wie eindringendes Wasser, defekte Abdichtung oder aufsteigende Feuchte muss trotzdem fachlich behoben werden.
Das Infrarotheizung Prinzip funktioniert am besten, wenn Heizleistung, Reichweite, Positionierung und Gebäude zusammenpassen.
Fazit: Wie funktioniert eine Infrarotheizung – und was macht Celsius anders?
Eine Wärmewellenheizung überträgt einen wesentlichen Teil ihrer Wärme als Infrarotstrahlung. Das Heizpaneel erwärmt erreichbare Oberflächen, die anschließend selbst Wärme speichern und wieder an den Raum abgeben.
Celsius geht technisch über ein einfaches Standard-Infrarotpaneel hinaus. Die Kristallglas-Frequenztechnologie erzeugt langwellige Infrarot-C-Strahlung von etwa 8,5 bis 11 µm, verteilt sie in einem breiten Winkel von rund 135° und erreicht unter geeigneten Bedingungen bis zu 12 m Raumtiefe. Erwärmte Flächen geben Wärme wieder zurück in den Raum und erweitern so den Speicherwärme-Effekt.
Hinzu kommen die integrierte Infrarot-Messtechnik, automatische 8-Stufen-Regelung, ein patentierter Glas-/Dünnfilm-Aufbau und eine Konstruktion ohne bewegliche Verschleißteile. Die Technologie ist durch 43 Patente geschützt.
Trotzdem bleibt die richtige Planung entscheidend. Raumvolumen, Dämmung, Wärmeverlust, Position und Paneelanzahl bestimmen, wie gut das System im konkreten Gebäude funktioniert.
Häufige Fragen zur Wärmewellenheizung und Celsius
Eine Infrarotheizung gibt Wärmestrahlung ab. Diese trifft auf erreichbare Oberflächen und Personen, wird dort teilweise aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Erwärmte Bauteile geben anschließend Wärme an ihre Umgebung und die Raumluft ab.
Celsius erzeugt langwellige Infrarot-C-Strahlung im Bereich von etwa 8,5 bis 11 µm. Sie wird über die Kristallglasfläche abgestrahlt und ist auf die Erwärmung erreichbarer Oberflächen und Bauteile ausgelegt.
Celsius verwendet keinen klassischen separaten Ein-Aus-Raumthermostat wie viele Standardpaneele. Die integrierte Digitalsteuerung arbeitet mit Infrarot-Messtechnik und passt die Leistungsaufnahme automatisch über acht Stufen an. Die WiFi-Version erfasst zusätzlich Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit.
Die direkte angegebene Infrarot-Reichweite beträgt bis zu etwa 12 m Raumtiefe. Die oft genannten 24 m beschreiben vereinfacht den möglichen thermischen Hin- und Rückweg: Strahlung erreicht entfernte Bauteile, diese erwärmen sich und geben anschließend selbst Wärme zurück in den Raum. 24 m sind daher keine direkte Strahlungsreichweite des Paneels.
