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Ein Infrarotheizung Thermostat entscheidet wesentlich darüber, wann ein Heizpaneel arbeitet und wie hoch der tatsächliche Stromverbrauch ausfällt. Bei vielen klassischen Geräten misst ein externer Raumfühler die Lufttemperatur und schaltet die Stromzufuhr ein oder aus. Das ist einfach, aber nicht automatisch die beste Regelung für jede Infrarotheizung.

Auch die Begriffe werden häufig vermischt. Steckdosenthermostat, Funk Thermostat, integrierte Steuerung, Infrarotheizung WLAN und Infrarotheizung App können völlig unterschiedliche Systeme bezeichnen. Vor dem Kauf sollte deshalb klar sein, was gemessen wird, wo der Sensor sitzt und wie die Leistung geregelt wird.

Celsius verfolgt ein anderes Prinzip. Das System nutzt keinen klassischen externen Ein-Aus-Thermostat, sondern eine integrierte Infrarot-Messtechnik. Sie beurteilt den thermischen Zustand im Raum und passt die Leistung automatisch über acht Stufen an. Zur Wahl stehen Digitalsteuerung und WiFi-Steuerung mit App, Verbrauchsanzeige sowie Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Die schnelle Antwort

  • Ein klassisches Infrarotheizung Thermostat misst meist die Lufttemperatur.
  • Viele Systeme schalten das Heizpaneel nur ein oder aus.
  • Ein Thermostat für Infrarotheizung muss an einer repräsentativen Stelle messen.
  • Steckdosen- und Funkthermostate sind einfach nachrüstbar.
  • Celsius hat keinen klassischen externen Thermostat.
  • Der integrierte Infrarotsensor misst die vorhandene Infrarotwärme.
  • Die Celsius Infrarotheizung Steuerung regelt automatisch in acht Leistungsstufen.
  • Digital wird direkt am Paneel bedient; WiFi ergänzt WLAN, App und Verbrauchsdaten.

Infrarotheizung Thermostat: Welche Varianten gibt es?

Eine Infrarotheizung mit Thermostat wird meist über einen Lufttemperaturfühler geregelt. Der Sensor vergleicht Soll- und Istwert und schaltet die Heizung entsprechend. Unterschiede gibt es vor allem bei Montage, Messpunkt und Bedienung.

Steckdosenthermostat

Der Thermostat wird zwischen Steckdose und Heizpaneel gesteckt. Diese Lösung ist schnell nachrüstbar. Sie funktioniert aber nur gut, wenn Steckdose und Sensor an einer sinnvollen Messposition liegen.

Wandthermostat

Ein fest montierter Thermostat für Infrarotheizung misst an einer definierten Wandposition. Abhängig vom System sind Leitungen oder ein zusätzlicher Schaltaktor notwendig.

Funkthermostat

Beim Funk Thermostat Infrarotheizung kommuniziert das Bedienteil mit einem Empfänger. Der Messpunkt lässt sich flexibler wählen. Batterien, Funkverbindung und zulässige Schaltleistung müssen trotzdem passen.

Wie arbeitet eine klassische Infrarotheizung mit Thermostat?

Ein klassischer Luftthermostat arbeitet häufig nach dem Ein-Aus-Prinzip. Wird die eingestellte Temperatur unterschritten, schaltet das Infrarotheizung Thermostat die Stromzufuhr frei. Das Heizpaneel läuft mit seiner vorgesehenen Leistung. Wird die obere Schaltgrenze erreicht, schaltet es wieder ab.

Zwischen Ein- und Ausschaltpunkt liegt meist eine kleine Temperaturspanne. Sie verhindert ständiges Schalten. Ist diese Hysterese zu groß, kann sich die Raumtemperatur jedoch merklich verändern.

Das System beurteilt vor allem die Lufttemperatur. Kalte Wände können sich noch kühl anfühlen, obwohl die Luft den Sollwert bereits erreicht hat. Umgekehrt kann Sonneneinstrahlung den Sensor erwärmen und die Heizung zu früh abschalten.

Eine Infrarotheizung mit Thermostat kann trotzdem gut funktionieren. Voraussetzung sind passende Heizleistung, ein sinnvoller Messpunkt und eine Regelung, die zum Raum passt.

Der Messpunkt entscheidet

Ungünstig für einen Luftsensor sind:

  • direkte Sonneneinstrahlung
  • unmittelbare Nähe zum Heizpaneel
  • kalte Außenwand
  • Fenster oder Außentür
  • Zugluft
  • verdeckte Position hinter Möbeln
  • andere Wärmequellen

Ein Thermostat für Infrarotheizung sollte dort messen, wo die Temperatur für die Nutzung repräsentativ ist. Bei einem Funkthermostat lässt sich der Messpunkt meist leichter verändern als bei einem Steckdosenthermostat.

Celsius: Infrarotsensor statt klassischem Thermostat

Celsius verwendet keinen klassischen externen Ein-Aus-Thermostat. Die integrierte Steuerung arbeitet mit einem Infrarotsensor und bezieht die vorhandene Infrarotwärme beziehungsweise den thermischen Zustand im Raum in die Regelung ein.

Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einer normalen Infrarotheizung mit Thermostat. Celsius reagiert nicht nur auf einen einzelnen Lufttemperaturwert, sondern berücksichtigt den Aufbau von Wärme in erreichbaren Wänden, Böden, Decken und anderen Oberflächen.

Die hohe Reichweite und der Abstrahlwinkel von rund 135° helfen dabei, viele Flächen zu temperieren. Sobald ausreichend Speicherwärme vorhanden ist, reduziert die Celsius Infrarotheizung Steuerung die Leistungsaufnahme automatisch über acht Stufen.

Ein Celsiuspaneel mit 550 Watt arbeitet daher nicht automatisch dauerhaft mit 550 Watt. Wie weit die Leistung im Betrieb sinkt, hängt von Gebäude, Außentemperatur, Sollwert und Nutzung ab.

8-Stufen-Regelung

Beim Aufheizen oder Entfeuchten kann zunächst eine hohe Leistung erforderlich sein. Mit zunehmender Speicherwärme reduziert die Steuerung den Stromverbrauch stufenweise.

Dadurch gibt es nicht nur zwei Zustände:

  • volle Leistung
  • komplett ausgeschaltet

Sondern eben 8 Leistungsstufen.

Infrarotheizung Stromverbrauch –>

Celsius Digitalsteuerung

Die Digitalsteuerung wird direkt am Celsiuspaneel bedient. Sie eignet sich für Nutzer, die eine automatische Regelung wünschen, aber keinen Fernzugriff benötigen.

Funktionen:

  • automatische 8-Stufen-Regelung
  • direkte Bedienung am Heizpaneel
  • bis zu sechs Heizzeiten pro Tag
  • Wochenprogramm für sieben Tage
  • Kindersicherung
  • Unter- und Überlastschutz
  • Einstellungssicherung

Die Digitalversion arbeitet dezentral und benötigt kein WLAN. Jeder Raum wird direkt am jeweiligen Paneel eingestellt. Sie ist besonders sinnvoll, wenn Einstellungen selten geändert und keine App-Daten benötigt werden.

Celsius Infrarotheizung Digitalsteuerung einfach & bewährt
Celsius Infrarotheizung Digitalsteuerung einfach & bewährt

Celsius WiFi-Steuerung

Die WiFi-Version ergänzt die automatische Regelung um Fernzugriff und Auswertung. Wer nach Infrarotheizung WLAN oder Infrarotheizung App sucht, erhält damit mehr als eine einfache Fernbedienung.

Funktionen:

  • Steuerung per App
  • Zugriff von unterwegs
  • aktuelle Verbrauchsanzeige
  • Tages-, Monats- und Jahreswerte
  • Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit
  • WiFi-Hygrometer im jeweiligen Raum
  • individuelle Zeitprogramme
  • Frostwächter und Komfortfunktion
  • mehrere Räume und Objekte in einer App
  • Software-Updates

Für App, Cloud und Fernzugriff werden WLAN und eine Internetverbindung benötigt. Das Hygrometer muss sich im selben Raum wie das Celsiuspaneel befinden, kann aber komplett frei positioniert werden und benötigt keinerlei Leitungen oder sonstige Montagearbeiten.

Celsius Infrarotheizung WiFi Steuerung modern und super bequem
Celsius Infrarotheizung WiFi Steuerung modern und super bequem

Funk, WLAN und App sind nicht dasselbe

Funkthermostat

Ein Funk Thermostat Infrarotheizung überträgt Messwert oder Schaltbefehl lokal zwischen Bedienteil und Empfänger. Dafür ist normalerweise kein Internet nötig. Der Funkbereich innerhalb des Gebäudes ist jedoch begrenzt.

WLAN-Steuerung

Bei Infrarotheizung WLAN verbindet sich die Steuerung mit dem Router. Dadurch können Daten innerhalb des Systems übertragen und bei Internetverbindung auch von unterwegs abgerufen werden. Stabile WLAN-Abdeckung am Montageort ist Voraussetzung.

App-Steuerung

Eine Infrarotheizung App ist die Bedienoberfläche auf Smartphone oder Tablet. Sie kann Programme, Sollwerte und Verbrauchsdaten anzeigen. Ob die App nur lokal oder weltweit funktioniert, hängt vom jeweiligen System und seiner Cloud-Anbindung ab.

Beim Kauf sollte daher nicht nur „Funk“ oder „smart“ auf der Verpackung stehen. Prüfen Sie, ob Fernzugriff, Internet, Benutzerkonten, Updates oder laufende Gebühren notwendig sind. Bei Celsius sind Digital- und WiFi-Steuerung klar getrennte Varianten.

Infrarotheizung WLAN und App: Was wird zusätzlich gemessen?

Bei der WiFi-Ausführung ergänzt ein separates Hygrometer die Infrarot-Messtechnik. Es erfasst Lufttemperatur und relative Luftfeuchtigkeit im Raum. Die Temperatur wird in feinen Schritten von 0,1 °C erfasst beziehungsweise angezeigt.

Damit stehen zwei unterschiedliche Informationen zur Verfügung:

  • thermischer Zustand und vorhandene Infrarotwärme für die Celsius Regelung
  • Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit für Anzeige, Programme und App

Das WiFi-Hygrometer ist daher nicht einfach derselbe klassische Thermostat für Infrarotheizung in einer neuen Verpackung. Es ergänzt die integrierte Infrarotregelung um Raumklimadaten und Fernzugriff.

Eine Infrarotheizung App ist besonders nützlich, wenn mehrere Paneele, Wohnungen oder Ferienobjekte verwaltet werden. Für einen einzelnen Raum mit gleichbleibender Nutzung kann die Digitalsteuerung vollkommen ausreichen.

Technik bei Infrarothimmel –>

Digital oder WiFi?

Digital:

  • einfache Bedienung am Gerät
  • kein Internet erforderlich
  • automatische 8-Stufen-Regelung
  • Zeit- und Wochenprogramme
  • ideal für gleichbleibende Nutzung

WIFI und APP

  • Fernzugriff
  • Verbrauchsdaten
  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit
  • mehrere Räume oder Objekte
  • Frostwächter und Komfort
  • Updates über Internet

Beide Varianten regeln die Leistung automatisch. Die Entscheidung betrifft vor allem Bedienung, Daten und Fernzugriff.

Wo ist welche Infrarotheizung Steuerung sinnvoll?

  • EINZELNER RAUM
    Für ein einfaches Heizpaneel kann ein guter Steckdosen- oder Funkthermostat genügen.
  • MEHRERE RÄUME
    Jeder Raum sollte separat mess- und regelbar sein.
  • FERIENWOHNUNG
    Fernzugriff, Frostwächter und Kontrolle von Verbrauch und Raumklima sind besonders hilfreich.
  • HAUPTHEIZUNG
    Zeitprogramme, Schutzfunktionen und eine nachvollziehbare Infrarotheizung Steuerung werden wichtiger.
  • PHOTOVOLTAIK
    Individuelle Programme können helfen, Wärme während eigener Stromerzeugung aufzubauen. Die winterliche PV-Leistung bleibt jedoch begrenzt.

Typische Fehler bei Thermostat und App

  • Der Sensor befindet sich direkt über dem Heizpaneel.
  • Der Messpunkt liegt in Zugluft oder Sonne.
  • Mehrere Räume werden über nur einen Sensor geregelt.
  • Die Schaltleistung eines externen Thermostats ist zu gering.
  • Das Paneel hängt an einer ungeeigneten Mehrfachsteckdose.
  • Nachtabsenkungen sind so stark, dass Bauteile vollständig auskühlen.
  • WLAN-Abdeckung und Internet werden erst nach dem Kauf geprüft.
  • Beim Funk Thermostat Infrarotheizung sind Sender und Empfänger nicht korrekt gekoppelt.
  • Viele vermeintliche Heizungsprobleme sind in Wirklichkeit Mess- oder Bedienungsfehler.

Temperatur nicht unnötig stark absenken

Bei einer Strahlungsheizung werden neben der Luft auch Bauteile erwärmt. Werden Räume stark ausgekühlt, muss diese Speicherwärme später erneut aufgebaut werden.

Eine moderate Absenkung ist daher meist sinnvoller als vollständiges Abschalten. Für Celsius wird empfohlen, die Speicherwärme nicht um mehr als etwa zwei Grad abzusenken.

Bei längerer Abwesenheit bieten Frostwächter und individuelle Programme mehr Sicherheit. Ein gut gedämmter Raum kühlt langsamer aus als ein Gebäude mit hohen Wärmeverlusten.

Thermostat, Steuerung und Stromverbrauch

Ein Thermostat erzeugt keine kostenlose Wärme. Er verhindert unnötigen Heizbetrieb und passt Laufzeit oder Leistung an die Nutzung an.

Bei einem klassischen Ein-Aus-System zählt, wie lange das Heizpaneel eingeschaltet bleibt. Bei Celsius kommt die automatische Stufenregelung hinzu. Die maximale Wattzahl ist deshalb nicht automatisch die durchschnittliche Leistungsaufnahme.

Für einen realistischen Vergleich zählen Wärmebedarf, Solltemperatur, Nutzungszeit, Regelungsart und tatsächlicher Verbrauch. Die WiFi-Ausführung erleichtert die Kontrolle, macht ein schlecht gedämmtes Gebäude aber nicht automatisch sparsam.

Infrarotheizung Kosten –>

Fazit: Infrarotheizung Thermostat oder Celsius Sensorsteuerung?

Ein klassisches Infrarotheizung Thermostat misst meist die Lufttemperatur und steuert ein Heizpaneel über Ein und Aus. Steckdosen-, Wand- und Funkthermostate können gut funktionieren, wenn Messpunkt, Schaltleistung und Raum passen.

Celsius verwendet dagegen keinen klassischen externen Thermostat. Der integrierte Infrarotsensor bezieht die vorhandene Infrarotwärme und den thermischen Zustand ein. Die Infrarotheizung Steuerung passt die Leistung automatisch über acht Stufen an.

Digital bietet direkte Bedienung, Zeitprogramme und Schutzfunktionen ohne Internet. WiFi ergänzt Infrarotheizung WLAN, Infrarotheizung App, Fernzugriff, Verbrauchsanzeige sowie Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Für gleichbleibende Einstellungen reicht Digital oft aus. Für mehrere Räume, Verbrauchskontrolle oder Ferienobjekte bietet WiFi deutlich mehr Komfort.

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Häufige Fragen zu Infrarotheizung Thermostat und Steuerung

Eine steuerbare elektrische Raumheizung benötigt eine geeignete Regelung. Bei klassischen Geräten ist das häufig ein externer oder integrierter Luftthermostat. Celsius verwendet stattdessen einen integrierten Infrarotsensor mit automatischer 8-Stufen-Regelung.

Der Sensor sollte an einer repräsentativen Stelle messen. Direkte Sonne, Zugluft, kalte Außenwände, Nähe zum Heizpaneel und verdeckte Positionen können das Ergebnis verfälschen. Maßgeblich bleiben die Vorgaben des Herstellers.

Beide Varianten regeln die Leistung automatisch über acht Stufen. Digital wird direkt am Paneel bedient und benötigt kein Internet. WiFi ergänzt App, Fernzugriff, Verbrauchsdaten, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die Verwaltung mehrerer Räume oder Objekte.

Für App-Funktion, Cloud, Fernzugriff und Updates werden WLAN und eine Internetverbindung benötigt. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob am Standort des Paneels und des Hygrometers eine stabile Verbindung verfügbar ist.

Eine gute Regelung verhindert unnötigen Heizbetrieb, beseitigt aber keinen Wärmeverlust. Der Verbrauch hängt weiterhin von Gebäude, Solltemperatur, Nutzung und Heizleistung ab. Bei Celsius reduziert die Steuerung die Leistung automatisch über acht Stufen, sobald der thermische Zustand dies erlaubt.

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